Schulprogramm - GGS Am Quadenweg

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 GGS am Quadenweg als Grundschule im Stadtteil Schepersfeld in Wesel


Im Schuljahr 2017/18 wird unsere zweizügige Schule von 200 Kindern besucht.
Das Kollegium setzt sich aus 14 Lehrerinnen, zwei Lehrern, einer Sozialpädagogin und einer Sozialarbeiterin zusammen.
Wir verfügen über eine moderne und großzügige Schule. Das Schulgebäude mit 15 Klassenräumen, der Pavillon mit drei weiteren Klassenräumen und das ehemalige Schulkindergartengebäude bieten ausreichend Platz für unsere zusätzlichen Angebote:

- Offene Ganztagsschule im Primarbereich
- Herkunftssprachlicher Unterricht in Türkischer und Kurdischer Sprache
- Schülerbücherei
- Musikpädagogisches Angebot in Zusammenarbeit mit der Musikschule Wesel: JeKits - Jedem Kind sein Instrument
- "Klasse 2000" - das bundesweit größte Grundschulprogramm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- Suchtvorbeugung
  

Im Schulviertel gibt es drei Kindergärten, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Unsere Schulgottesdienste werden in der katholischen Franziskuskirche im Stadtteil und in der evangelischen Gnadenkirche etwas außerhalb des Schuleinzugsgebiets abgehalten.
  
  

1.  Unser Leitbild

F         für     Fördern und Fordern!

O         für    Ordnung in der Schultasche, im Klassenraum und auf dem Schulgelände!

(E)       für    Ermutigung und Hilfe bei Schwierigkeiten!

R         für     Regeln und Rituale als Grundlage des Zusammenlebens in der Schule!

D         für     Differenzierung im Unterricht!

E          für     Erziehung zu eigenverantwortlichem Lernen!

R          für     Ruhe zum Lernen!

U          für     U N T E R R I C H T steht im  Mittelpunkt des Schullebens!

N          für     Niemand wird ausgegrenzt!

G         für     Gemeinsame Verantwortung aller am Schulleben Beteiligten!
  
  

2. Aktuelle Organisationsstruktur

Schulleiterin                             Astrid Horstkamp
StellvertreterIn                         Gabriele Müller
Sekretärin                                Jutta van Hagen
Hausmeister                            Gabriel Stenert


Offene Ganztagsschule im Primarbereich(OGATA):

Leitung:                                  Frau Faber
  
  
  
LehrerInnen Schuljahr 17/18

Engelmann, Anke
Groß-Ophoff, Yvonne
Horstkamp, Astrid
Köllner, Yvonne
Leisner-Kleem, Ingrid
Lesch, Mike
Müller, Gabriele
Müller, Hanna
Opgen-Rhein-Cremer, Mareike
Paul, Sabine (Förderschullehrerin)
Schlimbach, Cäcilie
Schröer, Mareen
Schubert, Andrea
Willutzki, Silke

                     
 
Fachlehrerinnen:

Herkunftssprachlicher Unterricht Türkisch:      Isleyen, Zülküf
Herkunftssprachlicher Unterricht Kurdisch:      ----
  

Sozialarbeiterin:                                               Quadstege, Alina
Diplom. - Sozialpädagogin:                                Peelen, Jessica
  
  
  

3. Standortbezogenes Konzept für die Schuleingangsphase

In unserer Schuleingangsphase haben wir uns für das System von jahrgangsbezogenen Klassen 1 und 2 in Verbindung mit jahrgangsübergreifenden Fördermöglichkeiten entschlossen.
Auch hier können die Chancen jahrgangsübergreifenden Lernens genutzt werden. Jeweils ein 1. und ein 2. Schuljahr  arbeiten bei Bedarf in einem partnerschaftlichen System zusammen. Voraussetzung dafür ist, dass die betroffenen Lehrkräfte intensiv im Team arbeiten  Für das Partnerklassenmodell gilt:

- Die offene Tür muss selbstverständlich sein.
- Förderkonzepte für einzelne Kinder oder auch für Gruppen müssen von den Lehrkräften auf der Grundlage von Diagnostik und Förderplänen gemeinsam erstellt werden.
- Mindestens eine Förderstunde in der Woche kann jahrgangsübergreifend angeboten werden. Es können aus den Klassen 1 und 2 Kinder vergleichbaren Lernniveaus in Gruppen zusammengefasst werden.
-  Schneller lernende Kinder können sich auf diese Weise Teile des Lernstoffs des 2. Schuljahres aneignen. Bei Bedarf werden ab dem 2. Schulhalbjahr im Stundenplan die Fächer Mathematik und Deutsch in den jeweiligen Partnerklassen      parallel ausgewiesen, so dass diesen Kindern die Möglichkeit geboten wird, an Fachstunden des zweiten Schuljahres teilzunehmen und so die Schuleingangsphase schneller zu durchlaufen. Ein Wechsel von Klasse 1 nach Klasse 3 erfolgt    dann in eine vertraute Lerngruppe.
- Langsamer lernende Kinder, die die Unterrichtsinhalte des 1. Schuljahres wiederholen müssen, treffen mindestens einmal am Tag mit weniger Ängsten auf eine ihnen bereits bekannte Lerngruppe.
- Ein notwendiger längerer Verbleib im 2. Schuljahr erfolgt im 3. Besuchsjahr der Schuleingangsphase in der vertrauten Partnerklasse.
- Kinder des 2. Schuljahres, die in einzelnen Bereichen noch Förderbedarf haben, können so gezielt Inhalte des 1. Schuljahrs aufarbeiten.

Ein Kind wechselt in die Jahrgangsstufe 3, wenn es die Mindestanforderungen der Richtlinien und Lehrpläne nach Klasse 2 erfüllt. Auch ab Klasse 3 werden die Lerngruppen wie bisher jahrgangsbezogen gebildet. Selbstverständlich werden die unter Punkt 2 dargestellten Maßnahmen zur Individualisierung der Lernwege und der inneren und äußeren Differenzierung unter Berücksichtigung der individuellen Lernausgangslagen und Entwicklungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler fortgeführt.
  
  

4. Lernland / Zahlenland

Lernland:

Neben dem in der Stundentafel ausgewiesenen Förderunterricht haben wir  weitere Förderstunden für Schüler der Klassen 1 und 2 eingerichtet.
In diesen Stunden werden nicht die laufenden Unterrichtsinhalte aufgearbeitet, sondern Basiskompetenzen gefördert. Kinder, die im Einschulungstest durch schwache Leistungen in einem oder mehreren der abgefragten Bereiche aufgefallen sind und/oder im Unterricht grundlegende Mängel aufzeigen, können in Kleingruppen zusätzlich gefördert werden. Dazu werden die entsprechenden Schüler im Rahmen ihres geltenden Stundenplans nach Information der Eltern in den entsprechenden Bereichen möglichst in der dritten und /oder vierten Unterrichtsstunde bis zu 10 Stunden pro Woche im Lernland unterrichtet.
Ziel ist es, die Kinder im Grundlagenbereich so zu stärken, dass sie trotz Teilleistungsschwächen in ihrer Klasse weiterhin mitlernen können. In mehreren Bereichen sehr schwache Schüler sollen auf einen wiederholten erfolgreichen Start in derselben Klassenstufe vorbereitet werden. Die Dauer des Verbleibs in der jeweiligen Fördergruppe ist individuell und kann zwischen einigen Wochen und einem Jahr differieren. Innerhalb der an unserer Schule stattfindenden Teamsitzungen erfolgt durch die betroffenen Lehrkräfte und die Sozialpädagogin ein ständiger Austausch über die Leistungen der entsprechenden Schüler und deren Förderbedarf.
  

Die Förderstunden im Lernland haben wir in folgende Bereiche aufgeteilt:
• Deutsch)
• Mathematik
• Schulung der Feinmotorik
• Schulung der Wahrnehmung
• Schulung der Koordination


Eine weitere Möglichkeit der individuellen Förderung ist die innere Differenzierung; d.h. die Förderung erfolgt im Klassenverband und die Kinder bekommen während des normalen Unterrichts Hilfe durch eine zusätzliche Lehrkraft im Raum.
  

Zahlenland:
                            
Zusätzlich zu unserem Lernland haben wir an unserer Schule ein sogenanntes Zahlenland in einem zuvor leerstehenden Klassenraum eingerichtet.
Das Zahlenland ist eine begehbare Landschaft, bestehend aus einem Zahlenweg, Zahlengärten, Zahlentieren, Zahlenhäusern und einem Zahlenturm, die wir durch Mittel aus dem „Gelsenwasser-Schulprojekt“ angeschafft haben. Durch diese begreifbare Zahlenwelt wird es Schulanfängern ermöglicht, Ziffern, Mengen im Zahlenraum bis 10 und geometrische Formen handelnd und in Bewegung kennen zu lernen und im Zusammenhang zu erfahren. Begleitend zu diesen Aktivitäten wird im Zahlenland mit Spielen, Geschichten und Arbeitsblättern, auf denen Gelerntes verschriftlicht wird, gearbeitet.
Das Zahlenland wird in erster Linie besucht von den Kindern, die eine besondere Förderung im Bereich Mathematik benötigen. Aber auch die anderen Erstklässler haben Gelegenheit, das Zahlenland und natürlich den Zahlenkobold, der hier sein Unwesen treibt, kennen zu lernen.

Konzeption zur Einbindung der Sozialpädagogin

Seit Beginn des Schuljahres 2009/10 steht uns Frau Peelen als Dipl. Sozialpädagogin zur Verfügung.
In der Zeit bis zu den Herbstferien ist es ihre Aufgabe, mit Hilfe entsprechender Diagnoseinstrumente und durch Schülerbeobachtung im Unterricht Kinder mit besonderen Förderbedarfen durch Entwicklungsverzögerungen und Kinder mit Teilleistungsstörungen herauszufinden. Unterstützt wird sie dabei durch die Beobachtungen der Lehrkräfte des 1. Schuljahres sowie durch Vorinformationen, die durch Schulärztin, Kindergarten und Eltern vorliegen. Auf dieser Grundlage werden individuelle Förderpläne für die einzelnen Kinder erstellt. Die Sozialpädagogin erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrer/innen ein Förderkonzept insbesondere für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen. Gleichzeitig steht sie den Kindern beim Eingewöhnungsprozess in die neue Situation Schule zur Seite.
Nach den Herbstferien arbeitet sie jeweils eine Stunde am Tag pro Klasse im Team mit der jeweiligen Lehrkraft im Unterricht der Klasse mit und unterstützt sie bei ihren (differenzierten) Aufgaben. Für notwendige Phasen der Einzelbetreuung oder Arbeit in Kleingruppen stehen der Gruppenraum und das Lernland zur Verfügung.

In mehreren klassenübergreifenden Kleingruppen (Lernland) werden Kinder mit gleichen Förderbedarfen durch Entwicklungsverzögerungen parallel zum Regelunterricht und mit einer zusätzlichen Stunde zusammengefasst und gezielt gefördert. Dazu stehen die Materialien des ehemaligen Schulkindergartens zur Verfügung. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Kinder mit Sprachverzögerungen (Migranten) parallel zum Religionsunterricht zu fördern, sofern sie an diesem aus religiösen Gründen nicht teilnehmen.

Aufgabe der Sozialpädagogin ist es auch, die Eltern auf zusätzliche außerschulische Fördermöglichkeiten hin zu beraten wie Sprach- und  Ergotherapie oder Erziehungsberatung sowie „Hilfe zur Erziehung“ oder ihnen auch gezielte Hinweise für häusliche Übungen zu geben.
Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit der Sozialpädagogin ist die enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften.
  
  
 
5. Unser Schulleben im Jahreslauf  ( Feiern)

     

August / September

- Einschulung mit ökumenischem Gottesdienst und Einschulungsfeier
- Patenschaften 1./4. Schuljahre
- Polizei: Unterrichtsgang mit dem ersten Schuljahr
- Klassenpflegschaftssitzungen
- Schulpflegschaftssitzung
- Foto-Termin für den Jahrgänge 1 und 4
- AG Sport der Weseler Grundschulen
- Feueralarm


September/Oktober
  
- Schulkonferenz
- Rückmeldung der weiterführenden Schulen


November

- Anmeldung der Schulneulinge: Eingangsdiagnostik, "Zottel-Test", Gespräche mit den Kindergärten,Einleitung AO-SF
- Info - Nachmittage in den Kindergärten
- Martinszug – Martinsfrühstück
- Elternsprechtag für die Klassen 1-4
- Erprobungsstufenkonferenzen in den weiterführenden Schulen
- Kontaktaufnahme mit dem Studienseminar Kleve
    

Dezember

- Verkehrspuppenbühne
- Informationsabend über die weiterführenden Schulen
- Tag der offenen Tür an den weiterführenden Schulen
- Adventssingen im Schulfoyer: 1. und 2. Jahrgang, 3. und 4. Jahrgang
- Weihnachtsfeiern in den Klassen
- Weihnachtsessen des Kollegiums
- Ökumenischer Gottesdienst am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der Gnadenkirche mit Weihnachtsspiel


Januar

- 2. Elternsprechtag für die Klassen 4: Übergangsberatung
- AO-SF: Zusammenarbeit mit den Förderschulen
- Versetzungskonferenzen
- Halbjahreszeugnis für die Klassen 3 und 4
- Stadtmeisterschaften der Weseler Grundschulen im Hallenfußball


Februar / März

- Karnevalsfeiern
- Stadtmeisterschaften der Weseler Grundschulen im Schwimmen
- Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen im Rahmen des Anmeldeverfahrens


April / Mai

- 2. Elternsprechtag Klassen 1 – 3


Juni / Juli

- Projektwoche und Tag der offenen Tür
- Schulfest (alle 4 Jahre)
- Bundesjugendspiele im Rahmen eines Spiel- und Sportfestes
- Sponsorenlauf (alle 4 Jahre)
- Schüler lesen Zeitung (4. Schuljahr)
- Stolperwörter-Lesetest in allen Klassen
- Schulkonferenz (Etatmittel)
- Tag der offenen Tür für die Kindergärten (Schulneulinge)
- Informationsabend 1. Schuljahr
- Versetzungskonferenzen
- Zeugnisausgabe
- Abschlussfeiern/-fahrten der 4. Schuljahre
- Ausklatschen der Entlassschüler
- Ökumenischer Entlassgottesdienst in der Franziskuskirche


Weitere Veranstaltungen zu wechselnden Terminen:

- Klassenfahrten: Kleve-Materborn, Nütterden, Labbeck oder Kevelaer (3 tägig) am Ende der Klasse 3 oder zu Beginn der Klasse 4
- Klassenausflüge
- Radfahrtraining – Radfahrprüfung

  
  
  
  

Auf  Wiedersehen an der GGS am Quadenweg






 
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